Johan Heß
Johan Heß

Johan Heß, geboren in Leipzig, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Informatik. Er arbeitete lange in der freien Szene in Leipzig und begründete dort die Theatergruppe »theaterbaustelle«. Er war am Staatstheater Nürnberg und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg als Regieassistent angestellt und arbeitete unter anderem mit Karin Henkel und Sebastian Nübling zusammen. Er inszenierte in dieser Zeit an beiden Häusern (auch eigene Texte) sowohl im Kinder- und Jugend- als auch im Erwachsenenbereich. Für die große Bühne des Schauspielhauses richtete er das Live-Hörspiel „Kommander Börte“ in Koproduktion mit dem NDR ein, inszenierte Philipp Löhles „Genannt Gospodin“, leitete die Theater-Jazz-Reihe „Lautsprecher“ und die Improvisationsreihe „TheaterSlam“. In Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen erarbeitete er „Das Käthchen von Heilbronn“. Außerdem wurden seine Arbeiten mit dem Backstage Theaterjugendclub mehrfach für das Theatertreffen der Jugend nominiert.

 

 
Am Jungen Schauspielhaus Hamburg erarbeitete er »Über die Grenze ist es nur ein Schritt« (Michael Müller). Diese Arbeit gewann den Mülheimer KinderStückePreis 2011 und gastierte beim Inszenierungstreffen des Heidelberger Stückemarkts 2012, beim Hart-am-Wind-Festival in Göttingen und bei den Lessing-Theatertagen des Thalia-Theaters Hamburg.

 

»Schade nur, dass hier nicht die Politiker sitzen, die Einwanderungs- und Abschiebungsentscheidungen fällen. Ein modernes Märchen, das die Kinder fröhlich und die Erwachsenen zerschlagen entlässt.« (JUNGE WELT)

 

 

Bislang inszenierte er am Schauspielhaus Hamburg, am Jungen Schauspielhaus Hamburg sowie an verschiedenen Schauspielschulen in Hamburg, am Theater Lüneburg, Theater Rudolstadt, am Theater Senftenberg und am Nürnberger Staatstheater sowie bei den Kreuzgangfestspielen in Feuchtwangen und in der freien Szene in Hamburg.

 

Zuletzt war er u.a. am theater // an der rott in Eggenfelden unter der Intendanz von Karl Sibelius präsent sowie in Rudolstadt, Esslingen,  Lüneburg und Senftenberg. Weitere Arbeiten in Esslingen und Lüneburg folgen.

 

Für Karin Henkels Inszenierung von "Die zehn Gebote" (Düffel nach Kiesloswki/Piesiewicz) war er 2015 als Mitarbeiter der Regie und Dramaturgie tätig.

 

Sein Theaterstück »Die Straße« wurde zum Heidelberger Stückemarkt 2010 eingeladen und mit dem Förderpreis für junge Dramatik ausgezeichnet. Das Stück »Rosa, wie ein bißchen rot« wurde 2004 zum Stückemarkt der Berliner Festspiele eingeladen.

 

Seit 2010 arbeitet er freischaffend außerdem als Dozent und Schauspielcoach an verschiedenen Schauspielschulen.

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© Johan Heß